Paul Operations Management

Constriva · mein Werkzeug in Entwicklung

Herkömmliche Systeme planen statisch. Ihre Prozesse verhalten sich dynamisch.

Das ERP plant, was gefertigt werden soll und bis wann. Das MES meldet, wo jeder Auftrag gerade steht. Dazwischen fehlt die Steuerung: Wer entscheidet, welcher Auftrag als Nächstes in die Halle geht und was an jeder Maschine als Nächstes dran ist?

Freigabeempfehlung. Constriva sagt, wann ein Auftrag in die Fertigung gehen sollte: im Takt des Engpasses statt nach Plan-Durchlaufzeit. So kommt nur so viel in die Halle, wie der Engpass verarbeiten kann.

Eigene Pufferlogik. Jeder Auftrag bekommt einen Zeitpuffer bis zum Liefertermin, aufgeteilt auf seine Arbeitsgänge. Gerät etwas in Verzug, zeigt der Pufferverbrauch, welcher Auftrag Vorrang braucht. Der Produktionsplan muss dafür nicht jedes Mal neu gerechnet werden.

Heute im Problemcheck. Dort rechne ich mit Constriva, wo Ihre Aufträge ihre Zeit verlieren und was das kostet. Die Daten kommen aus ERP und MES, ein Export als Excel-Datei genügt.

So sieht es aus

Ihr Wertstrom mit Beständen, Auslastung und Liegezeit.

Jeder Kasten ein Arbeitsgang, jedes Dreieck die Aufträge, die davor warten. Darunter die Zeitleiste: oben die Liegezeit, unten die Bearbeitungszeit. In diesem Beispiel wird ein Auftrag 4 % seiner Durchlaufzeit bearbeitet.

Wertstrombild aus Constriva: Auftragsvorrat vor der Freigabe, sechs Arbeitsgänge mit Beständen davor, Auslastung je Arbeitsgang, Fräsen als Engpass und Zeitleiste
Beispieldaten einer Teilefertigung. Seitlich verschieben oder Bild anklicken für die volle Größe.

Die Idee

Was dahinter steckt.

Ein Auftrag verbringt meist über 90 % seiner Durchlaufzeit wartend. Wie lange und warum, steht in keinem Bericht. Constriva macht das sichtbar und rechnet, was eine Änderung bewirkt: an der Freigabe, an einer Schicht, an einer Maschine.

Constriva verbindet, was sonst getrennt betrachtet wird: Lean (Wertstrom), Engpasssteuerung, Warteschlangentheorie und eine Pufferrechnung je Auftrag. Das Ergebnis sind Zahlen, über die man im Werk entscheiden kann.

  • Engpass: welcher Arbeitsgang Ihr Tempo bestimmt, mit Schichtmodell und Zeiten je Produktfamilie
  • Liegezeit: wie viel Bestand die Halle wirklich braucht und wie viel die Freigabe zusätzlich erzeugt
  • Freigabe: wie viele Aufträge vor dem Engpass liegen müssen, damit er nie leerläuft
  • Reihenfolge: welcher Auftrag dran ist, nach dem Verbrauch seines Zeitpuffers bis zum Liefertermin
  • Liefertermin: welche Zusage Sie halten können
  • Wirkung: Bestand, Durchlaufzeit und Termintreue vorher und nachher

Stand Oktober 2026

Im Einsatz im Problemcheck. Als eigene Anwendung in Entwicklung.

Heute

Ich setze Constriva im Problemcheck ein. Es rechnet mit Ihrer Auftragsliste und Ihren Arbeitsplänen, Excel genügt. Ergebnis ist ein Bericht mit Wertstrombild und Zahlen.

Ihre Daten

Constriva läuft im Browser und sendet nichts. Ihre Zahlen werden als Datei bei Ihnen oder auf meinem Rechner gespeichert, nicht in einer Cloud.

Als Nächstes

Ein Rechner für die Frage „Was passiert mit meinen Terminen, wenn ich eine Schicht streiche?“. Später soll Constriva nach dem Problemcheck bei Ihnen weiterlaufen, damit Sie selbst nachrechnen können.

Constriva an Ihren Zahlen sehen?

Im Problemcheck rechne ich mit Ihren Daten. Nach drei Tagen wissen Sie, wo Ihre Aufträge ihre Zeit verlieren.

Gespräch

Sprechen wir über Ihre Zahlen.

Rufen Sie an oder schreiben Sie mir. Vertraulich. Danach wissen Sie, ob sich ein Problemcheck lohnt.